LinkedIn-Demografie-Daten: Nutzen für Personal Branding

Nutzen Sie LinkedIn-Demografiedaten, um Zielgruppe, Content-Formate und Posting‑Zeiten zu optimieren und Ihre Personal Brand gezielt zu stärken.

LinkedIn-Demografiedaten helfen dir, deine Zielgruppe besser zu verstehen und deine Inhalte gezielt auszurichten. Mit über 28 Millionen Nutzern in der DACH-Region (Stand August 2025) bietet LinkedIn wertvolle Einblicke in Jobtitel, Branchen, Standorte und mehr. Das Ziel? Streuverluste minimieren und die richtigen Personen ansprechen. Du kannst herausfinden, wer dein Profil besucht, welche Inhalte gut ankommen und wie du deine Strategie verbessern kannst.

Wichtige Punkte:

  • Demografische Kategorien: Alter, Branche, Jobfunktion, Standort, Unternehmensgröße.
  • Tools: LinkedIn Analytics, Profil- und Beitragsanalysen, Campaign Manager.
  • Content-Tipps: Bilder und Videos erhöhen Interaktionen, Live Streams sind besonders erfolgreich.
  • Posting-Zeit: Optimal zwischen 8:00 und 10:00 Uhr an Werktagen.

Nutze diese Daten, um deine Inhalte besser auf deine Zielgruppe abzustimmen und deinen Expertenstatus auf LinkedIn zu stärken.

LinkedIn Demografie Statistiken DACH 2025: Nutzer, Alter und Engagement

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LinkedIn-Demografiedaten: Die wichtigsten Kennzahlen erklärt

Nachdem wir die Bedeutung von Demografiedaten für Ihr Personal Branding beleuchtet haben, werfen wir nun einen Blick auf die wichtigsten Kennzahlen, die LinkedIn bereitstellt.

Hauptkategorien der Demografie

LinkedIn bietet eine Vielzahl von demografischen Kennzahlen, die Ihnen helfen, Ihre Zielgruppe besser zu verstehen. Branche und Jobfunktion geben Aufschluss darüber, in welchen Bereichen Ihre Profilbesucher tätig sind – beispielsweise Technologie, Finanzdienstleistungen oder Bildung. Die Hierarchieebene (Seniority) zeigt, ob Ihre Zielgruppe überwiegend aus Fachkräften, Managern oder Führungskräften besteht. Diese Information ermöglicht es Ihnen, Inhalte gezielt auf verschiedene Karrierestufen zuzuschneiden.

Standort und Unternehmensgröße liefern Ihnen Hinweise darauf, ob Ihre Inhalte eher bei regionalen Zielgruppen, Start-ups oder großen Unternehmen Anklang finden. Auch das Alter Ihrer Zielgruppe ist aufschlussreich: Die größte Nutzergruppe auf LinkedIn liegt zwischen 25 und 34 Jahren (60,1 % der Nutzer). Zudem haben 52 % der LinkedIn-Nutzer einen Hochschulabschluss, was Ihnen dabei hilft, die Komplexität und Fachlichkeit Ihrer Inhalte anzupassen.

Diese Kategorien bieten wertvolle Einblicke, um Ihre Inhalte präzise auszurichten. Wenn Sie beispielsweise feststellen, dass vor allem Führungskräfte aus der Finanzbranche Ihr Profil besuchen, können Sie Ihre Beiträge auf strategische Themen und relevante Branchenentwicklungen ausrichten.

Jetzt, da Sie die wichtigsten Kennzahlen kennen, werfen wir einen Blick darauf, wie LinkedIn diese Daten erhebt.

Woher LinkedIn-Demografiedaten stammen

LinkedIn sammelt diese Daten aus verschiedenen Quellen. Profilinformationen, die von den Nutzern selbst angegeben werden – wie Jobtitel, Branche und Standort – bilden die Grundlage. Darüber hinaus können Mitglieder freiwillig zusätzliche Angaben wie Alter oder Geschlecht machen. Einige dieser Informationen werden auch aus den Profildaten abgeleitet. Wichtig zu wissen: Diese sensiblen Daten sind nicht öffentlich sichtbar und beeinflussen weder die Suche noch den Feed-Rank.

Die Demografiedaten, die Sie in Ihren Analytics finden, unterscheiden sich deutlich von Engagement-Metriken wie Reichweite oder Likes. Während Engagement-Zahlen zeigen, wie viel Interaktion Ihre Inhalte erzeugen, geben Demografiedaten Auskunft darüber, wer Ihre Inhalte konsumiert. Diese Unterscheidung ist entscheidend: Selbst ein Beitrag mit hoher Reichweite kann sein Ziel verfehlen, wenn er die falsche Zielgruppe anspricht – ein wichtiger Punkt für Ihr Personal Branding.

So greifen Sie auf LinkedIn-Demografiedaten zu

LinkedIn bietet eine Reihe von Analyse-Tools, mit denen Sie auf wertvolle demografische Daten zugreifen können. Der Zugang variiert je nachdem, ob Sie als Einzelperson, mit einer Unternehmensseite oder über bezahlte Kampagnen arbeiten.

Profilanalysen für einzelne Nutzer

Als LinkedIn-Nutzer können Sie Ihre Zielgruppenanalyse direkt in den Profileinstellungen einsehen. Diese Funktion zeigt Ihnen das Wachstum Ihrer Follower sowie detaillierte demografische Informationen. Mit der Funktion „Wer hat Ihr Profil angesehen“ erhalten Sie Einblicke in die Personen, die Ihr Profil besucht haben, sowie in die verwendeten Suchbegriffe – vorausgesetzt, diese Nutzer haben ihre Privatsphäre-Einstellungen entsprechend angepasst.

Eine detaillierte Aufschlüsselung nach Jobtiteln, Branchen und Standorten hilft Ihnen dabei, Ihren Profilinhalt gezielt anzupassen. LinkedIn zeigt außerdem, wie oft Ihr Profil in Suchergebnissen erscheint und welche Suchbegriffe dazu beitragen. Wenn beispielsweise „Digitale Transformation“ ein häufiger Suchbegriff ist, kann es sinnvoll sein, diesen strategisch in Ihrem Profil zu platzieren. Zusätzlich bieten die Beitragsanalysen wertvolle Hinweise darauf, welche Content-Formate – ob kurze Posts, Bilder, Videos oder Artikel – bei Ihrer Zielgruppe besonders gut ankommen.

Unternehmensseiten- und Creator-Analysen

Für Unternehmensseiten stellt LinkedIn erweiterte Analysefunktionen bereit, die strategische Einblicke ermöglichen. Um Daten zu exportieren, gehen Sie zu Ihrem Unternehmenskonto, klicken Sie im Seitenmenü auf „Analytics“, wählen Sie „Updates“ und klicken Sie anschließend auf den Button „Export“. Hier können Sie den gewünschten Zeitraum auswählen und Ihre LinkedIn-Post-Daten herunterladen. Die kombinierte Beitragsanalyse zeigt zudem die Entwicklung Ihres Content-Portfolios über längere Zeiträume hinweg.

LinkedIn Campaign Manager-Daten

LinkedIn Campaign Manager

Bezahlte Kampagnen liefern über den Campaign Manager zusätzliche, detaillierte demografische Daten. Der Campaign Manager zeigt Berichte, die Informationen zu Jobfunktion, Jobtitel, Unternehmen, Branche, Hierarchieebene, Unternehmensgröße und Standort enthalten. Um darauf zuzugreifen, wählen Sie in Ihrem Werbekonto die gewünschte Kampagne aus und klicken auf „Berufliche Demografie“. Aus Datenschutzgründen werden die Daten leicht approximiert – in der Regel um drei Einheiten (Impressionen, Klicks oder Conversions). Es kann bis zu 48 Stunden dauern, bis die demografischen Daten im Campaign Manager verfügbar sind. Diese Erkenntnisse sind nicht nur für Kampagnen hilfreich, sondern können auch Ihre organische Personal-Branding-Strategie verfeinern, indem sie zeigen, welche beruflichen Segmente auf LinkedIn besonders aktiv sind.

Demografiedaten zur Verbesserung Ihrer Personal Brand nutzen

Ihre aktuelle und Zielgruppe abgleichen

Um Ihre Personal Brand effektiv zu stärken, sollten Sie zunächst Ihre aktuelle Zielgruppe mit der Zielgruppe abgleichen, die Sie ansprechen möchten. Tools wie LinkedIn Analytics helfen Ihnen dabei, wichtige Informationen über Ihre Profilbesucher und Follower zu erhalten – etwa deren Jobtitel, Branchen und geografische Standorte. So können Sie feststellen, ob Ihre Inhalte tatsächlich die gewünschten Führungskräfte erreichen oder ob sie eher ein Publikum in Junior-Positionen anziehen.

Ein Blick auf die langfristige Entwicklung Ihrer Zielgruppe zeigt Ihnen außerdem, welche Arten von Inhalten besonders gut ankommen. Passen Sie Ihre Content-Strategie so an, dass sie auf ein professionelles und gut ausgebildetes Publikum ausgerichtet bleibt. Diese Daten sind ein wertvolles Werkzeug, um Ihre Inhalte gezielt zu optimieren.

Content-Themen und -Formate anpassen

Demografische Daten geben Ihnen nicht nur Aufschluss über Ihre Zielgruppe, sondern auch darüber, welche Content-Formate am besten funktionieren. Beiträge mit Bildern erzielen beispielsweise 98 % mehr Kommentare, während Videos 20-mal häufiger geteilt werden. Besonders erfolgreich sind LinkedIn Live Streams, die siebenmal mehr Reaktionen und 24-mal mehr Kommentare erhalten als herkömmliche Videos. Auch Artikel mit etwa acht Bildern performen besonders gut.

Ein konsistenter Content-Stil ist entscheidend, da Ihre Zielgruppe oft an bestimmten Formaten Gefallen findet. Setzen Sie auf Inhalte, die echten Mehrwert bieten, wie Thought Leadership, anstatt sich nur selbst in Szene zu setzen. Probieren Sie außerdem interaktive Formate wie Umfragen aus. Thematisch sollten Sie aktuelle Trends aufgreifen, etwa Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, die mit einem jährlichen Wachstum von 74 % bei Stellenangeboten boomen, oder Remote Work, das bis 2025 um 150 % zunehmen soll. Auch Themen wie digitales Marketing, das eine Zunahme von 60 % verzeichnet, sind relevant.

Ihren Posting-Zeitplan planen

Neben den Inhalten und Formaten spielt auch der Zeitpunkt Ihrer Beiträge eine entscheidende Rolle. Die geografische Verteilung und die Aktivitätsmuster Ihrer Zielgruppe sind dabei ausschlaggebend. Generell erzielen Beiträge die besten Ergebnisse, wenn sie zwischen 8:00 und 10:00 Uhr veröffentlicht werden – idealerweise an einem Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag. Besonders erfolgreich sind Postings, die um 8:00 Uhr PDT oder 11:00 Uhr EST online gehen. In Australien hingegen sind Nutzer mittwochs am aktivsten.

Nutzen Sie LinkedIn Analytics oder Tools wie Hootsuite, um Heatmaps zu erstellen, die die besten Veröffentlichungszeiten für Ihre spezifische Zielgruppe aufzeigen. Diese Tools liefern zudem wertvolle Einblicke in demografische Merkmale Ihrer Follower, wie Standort, Jobfunktion, Unternehmensgröße und Branche. Beachten Sie, dass 43,4 % der monatlich aktiven LinkedIn-Nutzer täglich auf der Plattform aktiv sind und durchschnittlich etwa acht Minuten pro Tag dort verbringen.

WhyWORDS: Demografiedaten in effektiven Content verwandeln

WhyWORDS

Sobald Sie Ihre Zielgruppe mithilfe von Daten analysiert haben, geht es darum, diese Erkenntnisse in überzeugenden Content umzuwandeln – und genau hier kommt WhyWORDS ins Spiel. Die Plattform nutzt Ihre LinkedIn-Daten nicht nur zur Analyse, sondern verwandelt diese in fertig ausgearbeitete Beiträge.

Der LinkedIn-Ghostwriting-Service richtet sich an Selbstständige, Führungskräfte und Personal Brands, die ihre Daten in professionelle und wirkungsvolle Posts umsetzen möchten. WhyWORDS bietet dafür flexible Abo-Modelle an: Mit dem Einstiegsplan „WhyWORDS Launch“ (230 € monatlich) erhalten Sie zwei Beiträge pro Monat. Der „WhyWORDS Lead“-Plan (470 € monatlich) liefert bis zu acht strategische Posts. Beide Pakete beinhalten ein Onboarding-Interview, einen redaktionellen Plan sowie den Zugang zu einem persönlichen Redaktionsteam.

Das Team von WhyWORDS übernimmt die Entwicklung von Content-Ideen und die redaktionelle Planung. Ziel ist es, Beiträge zu erstellen, die perfekt auf die Interessen Ihrer Follower abgestimmt sind. So helfen die maßgeschneiderten Inhalte dabei, Ihre Marke authentisch und effektiv zu präsentieren.

Ein benutzerfreundliches Dashboard sorgt dafür, dass Sie Ihre geplanten Beiträge jederzeit im Blick behalten. Sie können direkt Feedback geben, monatlich kündigen und optional Grafiken erstellen lassen, um die Engagement-Raten weiter zu steigern.

Fazit: LinkedIn-Demografiedaten für Wachstum nutzen

LinkedIn-Demografiedaten bilden eine solide Grundlage für erfolgreiches Personal Branding. Mit über 28 Millionen Mitgliedern allein in der DACH-Region eröffnet LinkedIn deutschen Fachkräften zahlreiche Möglichkeiten für berufliches Wachstum. Wenn Sie Ihre Zielgruppe genau kennen, können Sie diese Chancen gezielt für sich nutzen.

Untersuchen Sie Berufsbezeichnungen, Branchen und geografische Standorte, um sicherzustellen, dass Sie die richtigen Personen ansprechen. Finden Sie heraus, welche Themen für Ihre Zielgruppe relevant sind, welche Formate am besten funktionieren und wann die ideale Zeit für Ihre Beiträge ist. Das Ergebnis? Mehr Engagement, stärkere Kundenbeziehungen und eine effektivere Lead-Generierung. Nutzen Sie diese Erkenntnisse, um Ihre Strategie kontinuierlich zu verbessern.

Demografiedaten sind auch entscheidend, um Ihre Positionierung zu verfeinern. Wenn Sie beispielsweise Führungskräfte aus der Technologiebranche erreichen möchten, aber vor allem Studierende anziehen, sollten Sie gezielt Ihr Netzwerk erweitern und Inhalte teilen, die besser auf Ihre Wunschzielgruppe abgestimmt sind.

Wie bereits gezeigt, führen präzise Datenanalysen zu besser abgestimmten Inhalten – eine Methode, die Ihr Wachstum auf LinkedIn nachhaltig fördern kann. Durch regelmäßige Analysen und strategische Anpassungen können Sie Ihre Position weiter stärken. Setzen Sie sich klare, messbare Ziele, wie etwa eine Erhöhung der Engagement-Rate um einen bestimmten Prozentsatz innerhalb eines festgelegten Zeitraums, und nutzen Sie demografische Daten, um Ihren Fortschritt zu messen. Bauen Sie Ihre Personal Brand auf einer datenbasierten Grundlage auf und schaffen Sie eine glaubwürdige, wirkungsvolle Präsenz auf LinkedIn.

FAQs

Wie können LinkedIn-Demografiedaten genutzt werden, um meine Zielgruppe besser zu verstehen?

LinkedIn-Demografiedaten liefern Ihnen nützliche Einblicke in die Zusammensetzung Ihrer Zielgruppe – darunter Alter, Geschlecht, Berufsgruppen, Branchen, Standorte und Bildungsniveaus. Mit diesen Informationen können Sie Ihre Inhalte gezielt anpassen, Ihre Kommunikation verfeinern und Ihre Marketingstrategien präziser ausrichten.

Wenn Sie diese Daten sorgfältig analysieren, verstehen Sie besser, welche Themen und Inhalte bei Ihrer Zielgruppe besonders gut ankommen. Das erleichtert es, eine glaubwürdige und wirkungsvolle Personal-Branding-Strategie zu entwickeln, die Ihre Zielgruppe anspricht und begeistert.

Welche Inhalte sorgen auf LinkedIn für das meiste Engagement?

Visuelle Inhalte wie Bilder und Videos sind auf LinkedIn echte Engagement-Magneten. Beiträge mit Bildern können bis zu 98 % mehr Kommentare generieren. Noch beeindruckender: Videos werden etwa 20-mal häufiger geteilt – eine starke Möglichkeit, Ihre Reichweite zu erhöhen.

Aber nicht nur der Inhalt zählt, auch die Regelmäßigkeit macht den Unterschied. Posten Sie mindestens alle drei Tage, um präsent zu bleiben. Kombinieren Sie dabei verschiedene Content-Formate, um Ihre Sichtbarkeit und Interaktion weiter zu steigern. Eine kluge Mischung aus informativen, unterhaltsamen und persönlichen Beiträgen hilft Ihnen zudem, Ihre Personal Brand langfristig zu stärken.

Wie kann ich den besten Zeitplan für meine LinkedIn-Posts erstellen?

Um auf LinkedIn sichtbar zu bleiben und Interaktionen zu fördern, ist es wichtig, regelmäßig Inhalte zu teilen. Ein empfehlenswerter Rhythmus liegt bei zwei Beiträgen pro Woche, mindestens jedoch alle drei Tage. So bleiben Sie im Gedächtnis Ihres Netzwerks, ohne es mit zu vielen Posts zu überfordern.

Probieren Sie unterschiedliche Wochentage und Uhrzeiten aus, um herauszufinden, wann Ihre Zielgruppe am aktivsten ist. In Deutschland sind die Vormittage an Werktagen oft besonders geeignet, da viele Berufstätige LinkedIn während ihrer Pausen nutzen.

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