Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
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1. Vertragsgegenstand
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Vertragsbeziehung zwischen der Kiwimo-Product GmbH (nachfolgend "Auftragnehmer") und dem Kunden (nachfolgend"Auftraggeber") hinsichtlich der Bereitstellung redaktioneller Inhalte zur Nutzung auf LinkedIn mit dem Produkt des Auftragnehmers „WhyWORDS“.
1.2. Der Auftragnehmer erbringt die vereinbarten Leistungen gemäß der jeweils gebuchten Preispakete. Die Details der jeweiligen Leistungen sind der separaten Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
1.3. Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber die erstellten Inhalte zum Download bereit.Die Entscheidung über die Nutzung und Veröffentlichung der Inhalte liegt ausschließlich beim Auftraggeber.
1.4. Für bestimmte Zusatzprodukte oder Unternehmensleistungen können ergänzende oder abweichende Bedingungen gelten, die im jeweiligen Bestellauftrag ausdrücklich ausgewiesen werden.
2.Vertragsschluss und Laufzeit
2.1. Der Vertrag kommt mit der Buchung eines Pakets durch den Auftraggeber und der Bestätigung durch den Auftragnehmer zustande.
2.2. Die Vertragslaufzeit richtet sich nach dem gebuchten Leistungspaket. Die Kündigung muss in Textform erfolgen und bis spätestens dreißig (30)Tage vor Beginn des nächsten Leistungsmonats eingehen.
2.3. Der Vertrag beginnt mit dem im Bestellauftrag definierten Vertragsstart und bleibt bis zur fristgerechten Kündigung in Kraft.
2.4. Der Auftragnehmer ist bemüht, die bestellten Leistungen zum gewünschten Startzeitpunkt des Auftraggebers bereitzustellen. Eine verbindliche Zusicherung der Verfügbarkeit besteht jedoch nicht. Da der Auftraggeber den Vertragsbeginn selbstständig durch Abgabe eines Bestellauftrags festlegt, kann es in Einzelfällen zu Überschneidungen und Kapazitätsengpässen kommen. Der Auftragnehmer behält sich daher das Recht vor, einzelne Bestellungen in der Annahme zu verzögern, zu terminieren oder abzulehnen, wenn eine fristgerechte Leistungserbringung nicht gewährleistet werden kann. Ansprüche, insbesondere Schadensersatz wegen Nichterfüllung oder Verzögerung, sind ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.
2.5. Der vom Auftraggeber gewählte Vertragsbeginn muss mindestens 14 Kalendertage nach dem Datum der Bestellung liegen. Bestellungen mit einem kürzeren Vorlauf können nur in Ausnahmefällen und nach ausdrücklicher schriftlicher Annahme durch den Auftragnehmer wirksam werden.Ohne eine solche ausdrückliche Annahme kommt ein Vertrag mit einem Vertragsbeginn von weniger als 14 Tagen nicht zustande, auch wenn die Bestellung technisch übermittelt wurde.
2.6. Die Annahme eines Bestellauftrags erfolgt erst durch ausdrückliche und schriftliche Bestätigung durch den Auftragnehmer nach Unterzeichnung eines Bestellauftrags durch den Auftraggeber.
2.7. Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund außerordentlich zu kündigen.
Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn
– der Auftraggeber trotz Mahnung und angemessener Fristsetzung mit fälligen Zahlungen in Verzug ist,
– der Auftraggeber seine Mitwirkungspflichten wiederholt oder erheblich verletzt,
– die Leistungen vertragswidrig oder missbräuchlich genutzt werden,
– der Auftraggeber rechtswidrige Inhalte verlangt oder die Nutzung der Leistungen zu rechtswidrigen Zwecken erfolgt,
– das Vertrauensverhältnis durch schuldhaftes Verhalten des Auftraggebers nachhaltig gestört ist und eine Fortsetzung des Vertrags für den Auftragnehmer unzumutbar ist.
Das gesetzliche Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
2.8. Im Falle einer außerordentlichen Kündigung durch den Auftragnehmer bleiben Vergütungsansprüche für bereits erbrachte Leistungen sowie für den laufenden Leistungsmonat unberührt. Bereits erbrachte Leistungen gelten als vollständig erbracht und sind nicht zu erstatten.
2.9. Außerordentliche Kündigung / Unzumutbares Verhalten
(1) Der Anbieter ist berechtigt, das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist fristlos zu kündigen, wenn dem Anbieter unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses unzumutbar ist.
(2) Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn
a) der Kunde den Anbieter oder seine Mitarbeiter wiederholt oder schwerwiegend beleidigt, bedroht oder in sonstiger Weise ungebührlich kommuniziert (z. B. in übermäßiger Anzahl von E-Mails, in beleidigendem Ton, oder in unangemessener Aggressivität),
b) der Kunde trotz vorheriger Abmahnung wiederholt gegen wesentliche vertragliche Pflichten verstößt,
c) der Kunde Leistungen vertragswidrig oder missbräuchlich nutzt oder
d) das Vertrauensverhältnis durch schuldhaftes Verhalten des Kunden nachhaltig gestört ist.
(3) Vor Ausübung des außerordentlichen Kündigungsrechts nach Abs. 1 ist dem Kunden, soweit zumutbar, eine angemessene Frist zur Abhilfe zu setzen, es sei denn, eine Fristsetzung ist in der konkreten Situation nicht erforderlich oder offensichtlich zwecklos.
(4) Eine fristlose Kündigung lässt etwaige Vergütungsansprüche für bereits erbrachte Leistungen unberührt.
3.Leistungserbringung
3.1. Der Auftragnehmer erstellt und stellt die im gewählten Paket enthaltenen redaktionellen Inhalte über einen Download-Link oder ein Online-Dashboard bereit.
3.2. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, die erstellten Inhalte zu veröffentlichen. Die Veröffentlichung liegt in der alleinigen Verantwortung des Auftraggebers.
3.3. Wird eine festgelegte Frist zur Bereitstellung von Informationen oder Materialien durch den Auftraggeber nicht eingehalten, wird der Post mit Standardmaterial (z. B. lizenzfreie Fotos) erstellt und gilt als vollständig erbracht.
3.4. Jede Post-Erstellung beinhaltet maximal eine Revisionsschleife. Das Feedback ist spätestens innerhalb von sieben (7) Kalendertagen nach Bereitstellung des Entwurfs über das im Dashboard vorgesehene Online-Formular einzureichen. Nach Ablauf dieser Frist gilt der Entwurf als genehmigt; weitere Änderungen sind ausgeschlossen.
3.5. Der Auftragnehmer haftet nicht für Verzögerungen, die durch höhere Gewalt oder unvorhersehbare Ereignisse entstehen.
3.6. Mit Abschluss eines Vertrages erklärt sich der Auftraggeber damit einverstanden, im Rahmen der Vertragserfüllung an einem Interview über Microsoft Teams oder eine vergleichbare Webkonferenz-Software teilzunehmen. Dieses Interview dient der inhaltlichen Vorbereitung und Informationsgewinnung zur Erstellung der beauftragten redaktionellen Leistungen.Der Auftraggeber willigt ausdrücklich ein, dass das Interview zu Dokumentations- und Arbeitszwecken aufgezeichnet und mittels geeigneter Software automatisch transkribiert wird. Die Aufzeichnung und Transkription dienen ausschließlich der internen Verwendung im Rahmen der Vertragserfüllung und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist zur Vertragserfüllung erforderlich oder gesetzlich vorgeschrieben.Der Auftraggeber kann der Aufzeichnung jederzeit vor Beginn des Interviews widersprechen; in diesem Fall wird das Interview nicht aufgezeichnet oder transkribiert. Ein solcher Widerspruch kann jedoch Auswirkungen auf die Qualität und Vollständigkeit der redaktionellen Leistungen haben.
3.7. Ein Anspruch auf bestimmte Inhalte, Themen, Tonalitäten, Formulierungen oder eine bestimmte qualitative, wirtschaftliche oder kommunikative Wirkung der erstellten Beiträge besteht nicht. Die Leistungen stellen eine redaktionelle Dienstleistung dar und keinen werkvertraglichen Erfolg.
3.8. Reaktions-, Bearbeitungs- und Antwortzeiten des Auftragnehmers sind nicht verbindlich, sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde. Ein Anspruch auf sofortige oder priorisierte Bearbeitung besteht nicht.
3.9. Der Auftragnehmer ist berechtigt, den persönlichen Ansprechpartner des Auftraggebers jederzeit zu wechseln. Ein Anspruch auf Betreuung durch eine bestimmte Person besteht nicht.
3.10. Der Auftraggeber verpflichtet sich, die vom Auftragnehmer bereitgestellten Online-Tools, Dashboards oder Plattformen zur Leistungsabwicklung, Kommunikation und Feedbackabgabe zu nutzen. Eine Abwicklung außerhalb dieser Systeme besteht nicht.
3.11. Nicht genutzte oder aufgrund fehlender Mitwirkung des Auftraggebers nicht abrufbare Leistungen verfallen mit Ablauf des jeweiligen Leistungsmonats ersatzlos. Ein Anspruch auf Nachholung, Verschiebung oder Rückerstattung besteht nicht.
4.Vergütung und Zahlungsbedingungen
4.1. Die Vergütung richtet sich nach dem gebuchten Paket und ist dem individuellen Bestellauftrag zu entnehmen.
4.2. Die Rechnungsstellung erfolgt monatlich und in Euro (€). Die Zahlung ist sofort fällig und ausschließlich per Banküberweisung zu leisten.
4.3. Ein Leistungsverzug des Auftragnehmers aufgrund ausstehender Zahlungen des Auftraggebers schließt jegliche Ansprüche auf Ersatzleistungen oder Rückerstattungen aus.
4.4 Bei schwerwiegendem Verstoß gegen die vertraglichen Pflichten durch den Auftraggeber, insbesondere bei unberechtigter, vorzeitig erklärter Kündigung oder missbräuchlicher Nutzung der Leistungen, ist der Auftragnehmer berechtigt, eine Vertragsstrafe in Höhe von 50 % der vertraglich vereinbarten Monatsvergütung je betroffenem Monat zu verlangen, maximal jedoch ein Betrag von 1.000 €.Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadensersatzes bleibt vorbehalten; die Vertragsstrafe wird darauf angerechnet.
4.5. Gerät der Auftraggeber mit der Zahlung fälliger Entgelte in Verzug, so ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) sowie pauschale Mahnkosten in Höhe von 5,00 € pro Mahnung geltend zu machen.Bleibt die Zahlung auch nach zwei Mahnungen und einer weiteren Frist von 7 Kalendertagen vollständig aus, so ist der Auftragnehmer berechtigt, eine Vertragsstrafe in Höhe von 50 % der monatlichen Vergütung zu verlangen, mindestens jedoch 150 €, höchstens 800 €. Die Geltendmachung eines weiteren Verzugsschadens bleibt hiervon unberührt. Die Vertragsstrafe wird darauf angerechnet.Die Vertragsstrafe entfällt, wenn der Auftraggeber nachweist, dass er die Nichtzahlung nicht zu vertreten hat.
4.6. Der Auftraggeber ist zur Aufrechnung oder Zurückbehaltung nur berechtigt, soweit seine Gegenansprüche unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.
5.Nutzungsrechte
5.1. Der Auftraggeber erhält an den gelieferten Inhalten ein zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht.
5.2. Der Auftragnehmer bleibt Inhaber aller urheberrechtlichen Verwertungsrechte an den gelieferten Inhalten, mit Ausnahme der durch diesen Vertrag eingeräumtenNutzungsrechte.
5.3. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, die Inhalte an Dritte zu veräußern oder zur gewerblichen Weiterverwertung anzubieten.
5.4. Die Einräumung der Nutzungsrechte steht unter der aufschiebenden Bedingung der vollständigen Zahlung der vereinbarten Vergütung. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, die Nutzung der Inhalte zu untersagen.
6.Haftung und Gewährleistung
6.1. Der Auftragnehmer übernimmt keine Garantie für den Erfolg oder die Wirksamkeit der erstellten Inhalte auf LinkedIn.
6.2. Der Auftraggeber ist allein verantwortlich für die Entscheidung, ob und in welcher Form er die Inhalte veröffentlicht. Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für rechtliche oder wirtschaftliche Folgen der Veröffentlichung durch den Auftraggeber.
6.3. Der Auftragnehmer haftet nicht für Rechtsverletzungen, die aus der Nutzung derInhalte durch den Auftraggeber entstehen.
6.4. Der Auftragnehmer haftet nicht fürtechnische Störungen oder Verfügbarkeitsprobleme, die durch Drittanbieter von Online-Tools zur Redaktionsplanverwaltung verursacht werden.
6.5. Die Haftung des Auftragnehmers ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt, ausgenommen bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
6.6. Eine Haftung für etwaige Klagen, finanzielle Verluste oder sonstige wirtschaftliche oder rechtliche Folgen aus der Nutzung oder Veröffentlichung der Inhalte durch den Auftraggeber ist ausgeschlossen.
6.7. Die Leistungen des Auftragnehmers stellen keine Rechts-, Steuer-, Marketing- oder Unternehmensberatung dar. Eine Haftung für Entscheidungen des Auftraggebers, die auf Grundlage der Inhalte getroffen werden, ist ausgeschlossen.
7.Vertraulichkeit und Datenschutz
7.1 Beide Parteien verpflichten sich zur Vertraulichkeit über alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten Informationen.
7.2. Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Die Datenschutzbestimmungen sind auf der Website des Auftragnehmers einsehbar.
8.Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
8.1. Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle erforderlichen Informationen und Materialien fristgerecht bereitzustellen.
8.2. Verzögerungen oder Qualitätsminderungen, die durch verspätete oderunvollständige Bereitstellung der erforderlichen Informationen entstehen, gehen nicht zulasten des Auftragnehmers.
8.3. Unterbleibt die erforderliche Mitwirkung des Auftraggebers trotz angemessener Fristsetzung, ist der Auftragnehmer berechtigt, die Leistung nach eigenem Ermessen auszuführen oder als erbracht zu betrachten.
9.Schlussbestimmungen
9.1. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Schriftform.
9.2. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
9.3. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist der Sitz des Auftragnehmers.
9.4. Der Auftragnehmer ist berechtigt, Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag ganz oder teilweise auf mit ihm verbundene Unternehmen im Sinne von § 15 AktG oder auf einen Rechtsnachfolger zu übertragen, sofern dadurch die berechtigten Interessen des Auftraggebers nicht beeinträchtigt werden. Der Auftraggeber stimmt einer solchen Übertragung bereits jetzt zu.
10. Referenzen und Marketingnutzung
10.1. Der Auftraggeber willigt ein, dass der Auftragnehmer den Namen sowie das Firmenlogo des Auftraggebers als Referenz auf der Website, in Präsentationen und in sonstigen Marketing- und Kommunikationsmaterialien verwenden darf.
10.2. Der Auftragnehmer ist berechtigt, im Rahmen der Referenznennung eine kurze Beschreibung des Projekts bzw. der erbrachten Leistungen zu veröffentlichen.
10.3. Der Auftraggeber kann der Nutzung seines Logos oder seiner Unternehmensbezeichnung aus wichtigem Grund widersprechen. Der Widerspruch ist in Textform zu erklären.
10.4. Der Auftraggeber willigt darüber hinaus ein, dass der Auftragnehmer im Rahmen von Referenzen und Marketingmaßnahmen das öffentliche LinkedIn-Profil des Auftraggebers (einschließlich Profilbild, Name, Position und öffentlich sichtbarer Inhalte) verlinken oder darstellen darf, sofern dies im sachlichen Zusammenhang mit der Leistungserbringung steht.
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Vertragsbeziehung zwischen der Kiwimo-Product GmbH (nachfolgend "Auftragnehmer") und dem Kunden (nachfolgend"Auftraggeber") hinsichtlich der Bereitstellung redaktioneller Inhalte zur Nutzung auf LinkedIn mit dem Produkt des Auftragnehmers „WhyWORDS“.
1.2. Der Auftragnehmer erbringt die vereinbarten Leistungen gemäß der jeweils gebuchten Preispakete. Die Details der jeweiligen Leistungen sind der separaten Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
1.3. Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber die erstellten Inhalte zum Download bereit.Die Entscheidung über die Nutzung und Veröffentlichung der Inhalte liegt ausschließlich beim Auftraggeber.
1.4. Für bestimmte Zusatzprodukte oder Unternehmensleistungen können ergänzende oder abweichende Bedingungen gelten, die im jeweiligen Bestellauftrag ausdrücklich ausgewiesen werden.
2.Vertragsschluss und Laufzeit
2.1. Der Vertrag kommt mit der Buchung eines Pakets durch den Auftraggeber und der Bestätigung durch den Auftragnehmer zustande.
2.2. Die Vertragslaufzeit richtet sich nach dem gebuchten Leistungspaket. Die Kündigung muss in Textform erfolgen und bis spätestens dreißig (30)Tage vor Beginn des nächsten Leistungsmonats eingehen.
2.3. Der Vertrag beginnt mit dem im Bestellauftrag definierten Vertragsstart und bleibt bis zur fristgerechten Kündigung in Kraft.
2.4. Der Auftragnehmer ist bemüht, die bestellten Leistungen zum gewünschten Startzeitpunkt des Auftraggebers bereitzustellen. Eine verbindliche Zusicherung der Verfügbarkeit besteht jedoch nicht. Da der Auftraggeber den Vertragsbeginn selbstständig durch Abgabe eines Bestellauftrags festlegt, kann es in Einzelfällen zu Überschneidungen und Kapazitätsengpässen kommen. Der Auftragnehmer behält sich daher das Recht vor, einzelne Bestellungen in der Annahme zu verzögern, zu terminieren oder abzulehnen, wenn eine fristgerechte Leistungserbringung nicht gewährleistet werden kann. Ansprüche, insbesondere Schadensersatz wegen Nichterfüllung oder Verzögerung, sind ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.
2.5. Der vom Auftraggeber gewählte Vertragsbeginn muss mindestens 14 Kalendertage nach dem Datum der Bestellung liegen. Bestellungen mit einem kürzeren Vorlauf können nur in Ausnahmefällen und nach ausdrücklicher schriftlicher Annahme durch den Auftragnehmer wirksam werden.Ohne eine solche ausdrückliche Annahme kommt ein Vertrag mit einem Vertragsbeginn von weniger als 14 Tagen nicht zustande, auch wenn die Bestellung technisch übermittelt wurde.
2.6. Die Annahme eines Bestellauftrags erfolgt erst durch ausdrückliche und schriftliche Bestätigung durch den Auftragnehmer nach Unterzeichnung eines Bestellauftrags durch den Auftraggeber.
2.7. Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund außerordentlich zu kündigen.
Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn
– der Auftraggeber trotz Mahnung und angemessener Fristsetzung mit fälligen Zahlungen in Verzug ist,
– der Auftraggeber seine Mitwirkungspflichten wiederholt oder erheblich verletzt,
– die Leistungen vertragswidrig oder missbräuchlich genutzt werden,
– der Auftraggeber rechtswidrige Inhalte verlangt oder die Nutzung der Leistungen zu rechtswidrigen Zwecken erfolgt,
– das Vertrauensverhältnis durch schuldhaftes Verhalten des Auftraggebers nachhaltig gestört ist und eine Fortsetzung des Vertrags für den Auftragnehmer unzumutbar ist.
Das gesetzliche Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
2.8. Im Falle einer außerordentlichen Kündigung durch den Auftragnehmer bleiben Vergütungsansprüche für bereits erbrachte Leistungen sowie für den laufenden Leistungsmonat unberührt. Bereits erbrachte Leistungen gelten als vollständig erbracht und sind nicht zu erstatten.
2.9. Außerordentliche Kündigung / Unzumutbares Verhalten
(1) Der Anbieter ist berechtigt, das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist fristlos zu kündigen, wenn dem Anbieter unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses unzumutbar ist.
(2) Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn
a) der Kunde den Anbieter oder seine Mitarbeiter wiederholt oder schwerwiegend beleidigt, bedroht oder in sonstiger Weise ungebührlich kommuniziert (z. B. in übermäßiger Anzahl von E-Mails, in beleidigendem Ton, oder in unangemessener Aggressivität),
b) der Kunde trotz vorheriger Abmahnung wiederholt gegen wesentliche vertragliche Pflichten verstößt,
c) der Kunde Leistungen vertragswidrig oder missbräuchlich nutzt oder
d) das Vertrauensverhältnis durch schuldhaftes Verhalten des Kunden nachhaltig gestört ist.
(3) Vor Ausübung des außerordentlichen Kündigungsrechts nach Abs. 1 ist dem Kunden, soweit zumutbar, eine angemessene Frist zur Abhilfe zu setzen, es sei denn, eine Fristsetzung ist in der konkreten Situation nicht erforderlich oder offensichtlich zwecklos.
(4) Eine fristlose Kündigung lässt etwaige Vergütungsansprüche für bereits erbrachte Leistungen unberührt.
3.Leistungserbringung
3.1. Der Auftragnehmer erstellt und stellt die im gewählten Paket enthaltenen redaktionellen Inhalte über einen Download-Link oder ein Online-Dashboard bereit.
3.2. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, die erstellten Inhalte zu veröffentlichen. Die Veröffentlichung liegt in der alleinigen Verantwortung des Auftraggebers.
3.3. Wird eine festgelegte Frist zur Bereitstellung von Informationen oder Materialien durch den Auftraggeber nicht eingehalten, wird der Post mit Standardmaterial (z. B. lizenzfreie Fotos) erstellt und gilt als vollständig erbracht.
3.4. Jede Post-Erstellung beinhaltet maximal eine Revisionsschleife. Das Feedback ist spätestens innerhalb von sieben (7) Kalendertagen nach Bereitstellung des Entwurfs über das im Dashboard vorgesehene Online-Formular einzureichen. Nach Ablauf dieser Frist gilt der Entwurf als genehmigt; weitere Änderungen sind ausgeschlossen.
3.5. Der Auftragnehmer haftet nicht für Verzögerungen, die durch höhere Gewalt oder unvorhersehbare Ereignisse entstehen.
3.6. Mit Abschluss eines Vertrages erklärt sich der Auftraggeber damit einverstanden, im Rahmen der Vertragserfüllung an einem Interview über Microsoft Teams oder eine vergleichbare Webkonferenz-Software teilzunehmen. Dieses Interview dient der inhaltlichen Vorbereitung und Informationsgewinnung zur Erstellung der beauftragten redaktionellen Leistungen.Der Auftraggeber willigt ausdrücklich ein, dass das Interview zu Dokumentations- und Arbeitszwecken aufgezeichnet und mittels geeigneter Software automatisch transkribiert wird. Die Aufzeichnung und Transkription dienen ausschließlich der internen Verwendung im Rahmen der Vertragserfüllung und werden nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, dies ist zur Vertragserfüllung erforderlich oder gesetzlich vorgeschrieben.Der Auftraggeber kann der Aufzeichnung jederzeit vor Beginn des Interviews widersprechen; in diesem Fall wird das Interview nicht aufgezeichnet oder transkribiert. Ein solcher Widerspruch kann jedoch Auswirkungen auf die Qualität und Vollständigkeit der redaktionellen Leistungen haben.
3.7. Ein Anspruch auf bestimmte Inhalte, Themen, Tonalitäten, Formulierungen oder eine bestimmte qualitative, wirtschaftliche oder kommunikative Wirkung der erstellten Beiträge besteht nicht. Die Leistungen stellen eine redaktionelle Dienstleistung dar und keinen werkvertraglichen Erfolg.
3.8. Reaktions-, Bearbeitungs- und Antwortzeiten des Auftragnehmers sind nicht verbindlich, sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde. Ein Anspruch auf sofortige oder priorisierte Bearbeitung besteht nicht.
3.9. Der Auftragnehmer ist berechtigt, den persönlichen Ansprechpartner des Auftraggebers jederzeit zu wechseln. Ein Anspruch auf Betreuung durch eine bestimmte Person besteht nicht.
3.10. Der Auftraggeber verpflichtet sich, die vom Auftragnehmer bereitgestellten Online-Tools, Dashboards oder Plattformen zur Leistungsabwicklung, Kommunikation und Feedbackabgabe zu nutzen. Eine Abwicklung außerhalb dieser Systeme besteht nicht.
3.11. Nicht genutzte oder aufgrund fehlender Mitwirkung des Auftraggebers nicht abrufbare Leistungen verfallen mit Ablauf des jeweiligen Leistungsmonats ersatzlos. Ein Anspruch auf Nachholung, Verschiebung oder Rückerstattung besteht nicht.
4.Vergütung und Zahlungsbedingungen
4.1. Die Vergütung richtet sich nach dem gebuchten Paket und ist dem individuellen Bestellauftrag zu entnehmen.
4.2. Die Rechnungsstellung erfolgt monatlich und in Euro (€). Die Zahlung ist sofort fällig und ausschließlich per Banküberweisung zu leisten.
4.3. Ein Leistungsverzug des Auftragnehmers aufgrund ausstehender Zahlungen des Auftraggebers schließt jegliche Ansprüche auf Ersatzleistungen oder Rückerstattungen aus.
4.4 Bei schwerwiegendem Verstoß gegen die vertraglichen Pflichten durch den Auftraggeber, insbesondere bei unberechtigter, vorzeitig erklärter Kündigung oder missbräuchlicher Nutzung der Leistungen, ist der Auftragnehmer berechtigt, eine Vertragsstrafe in Höhe von 50 % der vertraglich vereinbarten Monatsvergütung je betroffenem Monat zu verlangen, maximal jedoch ein Betrag von 1.000 €.Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadensersatzes bleibt vorbehalten; die Vertragsstrafe wird darauf angerechnet.
4.5. Gerät der Auftraggeber mit der Zahlung fälliger Entgelte in Verzug, so ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) sowie pauschale Mahnkosten in Höhe von 5,00 € pro Mahnung geltend zu machen.Bleibt die Zahlung auch nach zwei Mahnungen und einer weiteren Frist von 7 Kalendertagen vollständig aus, so ist der Auftragnehmer berechtigt, eine Vertragsstrafe in Höhe von 50 % der monatlichen Vergütung zu verlangen, mindestens jedoch 150 €, höchstens 800 €. Die Geltendmachung eines weiteren Verzugsschadens bleibt hiervon unberührt. Die Vertragsstrafe wird darauf angerechnet.Die Vertragsstrafe entfällt, wenn der Auftraggeber nachweist, dass er die Nichtzahlung nicht zu vertreten hat.
4.6. Der Auftraggeber ist zur Aufrechnung oder Zurückbehaltung nur berechtigt, soweit seine Gegenansprüche unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.
5.Nutzungsrechte
5.1. Der Auftraggeber erhält an den gelieferten Inhalten ein zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht.
5.2. Der Auftragnehmer bleibt Inhaber aller urheberrechtlichen Verwertungsrechte an den gelieferten Inhalten, mit Ausnahme der durch diesen Vertrag eingeräumtenNutzungsrechte.
5.3. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, die Inhalte an Dritte zu veräußern oder zur gewerblichen Weiterverwertung anzubieten.
5.4. Die Einräumung der Nutzungsrechte steht unter der aufschiebenden Bedingung der vollständigen Zahlung der vereinbarten Vergütung. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, die Nutzung der Inhalte zu untersagen.
6.Haftung und Gewährleistung
6.1. Der Auftragnehmer übernimmt keine Garantie für den Erfolg oder die Wirksamkeit der erstellten Inhalte auf LinkedIn.
6.2. Der Auftraggeber ist allein verantwortlich für die Entscheidung, ob und in welcher Form er die Inhalte veröffentlicht. Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für rechtliche oder wirtschaftliche Folgen der Veröffentlichung durch den Auftraggeber.
6.3. Der Auftragnehmer haftet nicht für Rechtsverletzungen, die aus der Nutzung derInhalte durch den Auftraggeber entstehen.
6.4. Der Auftragnehmer haftet nicht fürtechnische Störungen oder Verfügbarkeitsprobleme, die durch Drittanbieter von Online-Tools zur Redaktionsplanverwaltung verursacht werden.
6.5. Die Haftung des Auftragnehmers ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt, ausgenommen bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
6.6. Eine Haftung für etwaige Klagen, finanzielle Verluste oder sonstige wirtschaftliche oder rechtliche Folgen aus der Nutzung oder Veröffentlichung der Inhalte durch den Auftraggeber ist ausgeschlossen.
6.7. Die Leistungen des Auftragnehmers stellen keine Rechts-, Steuer-, Marketing- oder Unternehmensberatung dar. Eine Haftung für Entscheidungen des Auftraggebers, die auf Grundlage der Inhalte getroffen werden, ist ausgeschlossen.
7.Vertraulichkeit und Datenschutz
7.1 Beide Parteien verpflichten sich zur Vertraulichkeit über alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten Informationen.
7.2. Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Die Datenschutzbestimmungen sind auf der Website des Auftragnehmers einsehbar.
8.Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
8.1. Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle erforderlichen Informationen und Materialien fristgerecht bereitzustellen.
8.2. Verzögerungen oder Qualitätsminderungen, die durch verspätete oderunvollständige Bereitstellung der erforderlichen Informationen entstehen, gehen nicht zulasten des Auftragnehmers.
8.3. Unterbleibt die erforderliche Mitwirkung des Auftraggebers trotz angemessener Fristsetzung, ist der Auftragnehmer berechtigt, die Leistung nach eigenem Ermessen auszuführen oder als erbracht zu betrachten.
9.Schlussbestimmungen
9.1. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Schriftform.
9.2. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
9.3. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist der Sitz des Auftragnehmers.
9.4. Der Auftragnehmer ist berechtigt, Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag ganz oder teilweise auf mit ihm verbundene Unternehmen im Sinne von § 15 AktG oder auf einen Rechtsnachfolger zu übertragen, sofern dadurch die berechtigten Interessen des Auftraggebers nicht beeinträchtigt werden. Der Auftraggeber stimmt einer solchen Übertragung bereits jetzt zu.
10. Referenzen und Marketingnutzung
10.1. Der Auftraggeber willigt ein, dass der Auftragnehmer den Namen sowie das Firmenlogo des Auftraggebers als Referenz auf der Website, in Präsentationen und in sonstigen Marketing- und Kommunikationsmaterialien verwenden darf.
10.2. Der Auftragnehmer ist berechtigt, im Rahmen der Referenznennung eine kurze Beschreibung des Projekts bzw. der erbrachten Leistungen zu veröffentlichen.
10.3. Der Auftraggeber kann der Nutzung seines Logos oder seiner Unternehmensbezeichnung aus wichtigem Grund widersprechen. Der Widerspruch ist in Textform zu erklären.
10.4. Der Auftraggeber willigt darüber hinaus ein, dass der Auftragnehmer im Rahmen von Referenzen und Marketingmaßnahmen das öffentliche LinkedIn-Profil des Auftraggebers (einschließlich Profilbild, Name, Position und öffentlich sichtbarer Inhalte) verlinken oder darstellen darf, sofern dies im sachlichen Zusammenhang mit der Leistungserbringung steht.